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Foto: Daniela Knittel

Jugendliche erlebten eine besondere Nacht des Wachens

15 interessierte Jugendliche haben sich Gründonnerstag auf ein „Wachen der Jugend“ eingelassen. Die Tage von Gründonnerstag bis Ostern sind die wichtigsten Tage im ganzen Kirchenjahr. An ihnen erinnern Christen an das Leiden, den Tod und die Auferstehung Jesu Christi.

Am Gründonnerstag feierte Jesus mit seinen Jüngern das Paschafest und kündigte dabei sein bevorstehendes Leiden an. Nach dem Mahl, welches immer auch in einen Gottesdienst eingebettet war, sind Jesus und seine Jünger aus Jerusalem hinaus zum Ölberg gegangen. Jesus verbrachte die Nacht dort im Gebet – voller Todesangst. Durch das Gebet erfuhr er aber auch Kraft und Stärkung. Diese Nacht zu erleben und zu spüren, wie es Jesus damals ergangen sein muss, ist das Ziel einer Nacht des Wachens. Beim „Wachen der Jugend“ haben sich 15 interessierte Jugendliche darauf eingelassen.

Sie haben miteinander gewacht, gebetet, sich kreativ betätigt, Stille erfahren und Jesus auf seinem Weg begleitet. Vier verschiedene Ausschnitte aus dem Lukasevangelium, die vorgelesen wurden, berichteten dabei davon, wie die Ölbergstunde in der Bibel beschrieben wird. Die Jugendlichen hatten an verschiedenen Stationen die Gelegenheit, sich mit dem Gehörten auseinanderzusetzen. Sie konnten eine Osterkerze gestalten – mit all dem, was sie gerade beschäftigt. Sie konnten eine stille Zeit vor dem Tabernakel verbringen, in dem das Allerheiligste, der Leib Christi, aufbewahrt wird. Und sie konnten ihre Gedanken aufschreiben. Die Zettel konnten entweder für alle sichtbar an einer Pinnwand angebracht, mit nach Hause genommen oder am Ende in einem Feuer verbrannt werden.

Svenja Müller