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Foto: Uwe Rieder

Straßen und Plätze 5: Richenstraße und Schroetelerweg

Zwei Straßennamen sind in der Serie rund um Straßen und Plätze, die nach kirchlichen Würdenträgern früherer Zeiten aus dem Einzugsbereich der Pfarrei St. Remigius benannt worden sind, noch offen: die Richenstraße und der  Schroetelerweg. Lorenz Richen war der erste Pfarrer an der neuerbauten Kirche St. Peter in Viersen Bockert. Franz Joseph Schroeteler arbeitete zunächst als Leiter der Lateinschule und in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Pfarrer an St. Remigius. Sein Steckenpferd war die Geschichte der Stadt Viersen. 

Richenstraße

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Foto: Uwe Rieder

Lorenz Richen wurde am 06.12.1855 in Neuss geboren und ist am 14.11.1926 in Düsseldorf verstorben.

Sein Werdegang

28.12.1879 geweiht in Trier
24.12.1891 Pfarrektor St. Peter Viersen
14.01.1892 Einführung
21.12 1895 Pfarrer daselbst
18.07.1908 Generalsekretär des Vereins vom Hl.Land in Köln

Seine Zeit in St. Peter, Bockert

Lorenz Richen war der 1. Pfarrrektor und der 1. Pfarrer an der neuerbauten Kirche St. Peter in Viersen Bockert.

Seit dem 20.05.1963 heiß die nach Norden abzweigende Stichstraße der Wohnstraße Am Lützenberg im Ortsteil Hoser im äußersten Westen des Stadtgebiets von Alt-Viersen Richenstraße.

Quellen:

Karl L. Mackes, Die Alt-Viersener Straßennamen
Pfarrarchiv, Kirschner, Sabrina Anne
www.viersen.de

Schroetelerweg

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Foto: Uwe RIeder

 Franz Joseph Schroeteler wurde am 08.11.1803 in Düren geboren und verstarb am 21.05.1897.

Sein Werdegang

Elementar-und höhere Ausbildung in Düren, schl. Gymnasial-Studium
Studium der Theologie in Köln und Bonn
21.04.1829 geweiht.
Ein Jahr philologische und geschichtliche Studien
1830 Aushilfe in der Seelsorge in Langerwehe
15.09.1831 Kaplan und Schulrektor in Viersen
1846 Pfarrer in Kessenich bei Bonn
10.10.1850 Oberpfarrer in Viersen

Seine Zeit in St. Remigius

Von 1831 bis 1845 war er Leiter der Lateinschule und Kaplan in Viersen. 1850 bis 1897 Pfarrer an St. Remigius. Während seiner Amtszeit wurde die Kirche nach den Plänen des Baumeisters Statz restauriert. Franz Joseph  Schroeteler  beschäftigte sich auch intensiv mit der Geschichte der Stadt Viersen. 1861 gab er die erste Viersener Ortsgeschichte unter dem Titel „ die Herrlichkeit und Stadt Viersen“ heraus.

Seine Grabstätte findet man auf dem Friedhof Löh.

 

Der Schroetelerweg trägt seinen Namen seit dem 30.11.1954. Er verbindet die Bismarckstraße im Süden mit der Straße Im Grünen Winkel im Norden.

Quellenangabe
Kreisarchiv Viersen, Signatur DS 515
Karl L. Mackes, Die Alt-Viersener Straßennamen
www.viersen.de

 Text: Daniela S. Knittel