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Sonderkollekten zugunsten der Erdbebenopfer in Kolumbien

Das schwere Erdbeben in Kolumbien vom 10. August hat ein Land getroffen, mit dem das Bistum Aachen seit Jahrzehnten eng verbunden ist. Eingestürzte Gebäude, beschädigte Krankenhäuser, hunderte Verletzte und Vermisste zeigen das Ausmaß der Zerstörung. Besonders eindrücklich ist der Augenzeugenbericht von Bistums-Mitarbeiterin Claudia Witgens, die das Beben hautnah erlebt hat.

Bischof Dr. Helmut Dieser betont die tiefe Partnerschaft mit der Kirche in Kolumbien und ruft zu Anteilnahme und Gebet auf. Diese Verbundenheit zeigt sich auch in konkreter Unterstützung: Das Bistum Aachen und die Caritas bitten um Sonderkollekten am 16. und 23. August und leisten Soforthilfe. Jede Spende hilft, die größte Not zu lindern und den Menschen Hoffnung zu geben.

Für das Bistum Aachen ist die derzeitige Lage in Kolumbien nach dem Erdbeben vom 10. August 2026 besonders bedrückend. Seit 60 Jahren verbindet es eine enge Partnerschaft mit der Kirche in Kolumbien. Viele Mitarbeiter des Bistums leben und arbeiten vor Ort. „Ich habe unglaubliches Glück gehabt“, erzählt Claudia Witgens. Sie ist Mitarbeiterin des Bistums Aachen in Kolumbien. Vom Beben sei sie auf der Straße erwischt worden, als sie mit ihren zwei Hunden unterwegs gewesen sei. Und das nur eine Cuadra, einen Straßenblock, von ihrem Zuhause entfernt. „Dort gibt es ein Hotel. Und die Leute rannten auf die Straße und riefen mir zu: Erdbeben, bleib stehen! Bleib bei uns in der Gruppe!“ Obwohl sie nur kurz auf der Straße gestanden habe – 70 Sekunden sollen es gewesen sein –, sei es ihr wie eine Ewigkeit vorgekommen.