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Vier Glocken aus dem Jahr 1957 prägen das Klangbild von St. Norburga. Foto: Uwe Rieder

Die Glocken der Kirche St. Notburga in Viersen-Rahser

Vor dem Bau der heutigen Notburga-Kirche in den Jahren 1928/29 diente das Notburgahaus nach dem Ersten Weltkrieg als Notkirche. 1923 schenkte die Firma Kaiser's Kaffee der Gemeinde eine Glocke – wohl eher ein Glöcklein, wie es in der Pfarrchronik heißt –, die auf dem Fabrikhof der Firma zuvor Beginn und Ende der Arbeitszeit angekündigt hatte. Noch vor der Weihe wurde sie von findigen Gemeindemitgliedern durch den Ort gezogen, um so Spenden einzutreiben, mit denen in Zeiten der Hyperinflation der neue Tabernakel bezahlt werden sollte. Am 28. Oktober 1923 fand schließlich im Anschluss an die 9-Uhr-Messe die Glockenweihe statt. Zu der war die Glocke im Chor an Balken aufgehängt und mit „frischem Grün geziert“, wie die Pfarrchronik berichtet. Am Tag darauf trat sie ihren neuen Dienst an. Immer wieder riss das Seil, mit dem die Glocke geläutet wurde. Dann kletterte jemand „auf den First und machte den Schaden wieder gut“. Dabei wurde er mit einer herrlichen Fernsicht belohnt, weiß die Chronik.

Zwei weitere Stahlglocken kamen ein Jahr darauf aus der Kirche St. Josef hinzu, die den dortigen Brand überstanden hatten. Sie wurden nach dem Bau der Notburga-Kirche dort auch in den Glockenturm gehängt. Dort taten sie, wie es in der Pfarrchronik heißt, schlecht und recht ihren Dienst.

1957 schenkte Pfarrer Franz Lambertz der Pfarre zu seinem 50. Priesterjubiläum vier Glocken, die in Münster gegossen und am 13. Januar 1957 durch Dechant Frenken geweiht wurden. Diese Glocken läuten bis heute.


Die Pfarre

St. Remigius Viersen besteht aus sieben Gemeinden. Ein breites Angebot sorgt für ein lebendiges Miteinander.

Glaube und Kirche gehören für viele Menschen zum Alltag - mal mehr, mal weniger. Wir bieten Kindern, Jugendlichen, Familien, Alleinstehenden und Senioren einen Rahmen, ihren Glauben zu leben. Bei unseren Angeboten ist für jeden etwas dabei. Schauen Sie einfach mal rein!

Die Taufe

Die Taufe ist die Grundlage des ganzen christlichen Lebens und das „Eingangstor“ zu allen anderen Sakramenten. Durch die Taufe werden Menschen als „Töchter und Söhne Gottes“ in die Kirche aufgenommen. Sie bringt das uneingeschränkte Ja Gottes zum Menschen zum Ausdruck. Sie bedeutet (Selbst-)Verpflichtung für den Täufling bzw. für seine Eltern und Paten. Die Kindertaufe setzt voraus, dass die Eltern bereit sind, ihr Kind im christlichen Glauben zu erziehen. In der Taufe wird dem Menschen zugesagt: Dein Leben soll nicht ein Leben zum Tod sein, sondern über Dir sind die Wasser des Lebens ausgegossen; Du gehörst von nun an unwiderruflich zu Gott, der Dir ewiges Leben verheißt, und der es Dir sicher schenken wird, wenn Du Dich nicht willentlich und definitiv von ihm lossagst.

Foto: Uwe Rieder

Unterstützung für Menschen in einer schwierigen Situation

Es gibt Lebenssituationen, die sich nicht komplett aus eigener Kraft bewältigen lassen. Mitunter hilt ein Austausch mit ebenfalls Betroffenen weiter, mitunter ein guter Rat, und oft sind es kleine materielle Erleichterungen, die das Leben erleichtern. Die Parrei St. Remigius unterstützt Menschen, die in einer solch besonderen Lebenssituation Hilfe brauchen, mit diversen Angeboten.

Foto: Uwe Rieder

Das „Himmelsstübchen“: Praktische Lebenshilfe für scheinbar unlösbare Probleme

Probleme? Keine Lösung parat? Das Team des Himmelsstübchens hilft. Das Himmelsstübchen ist ein Projekt der katholischen Pfarrei St. Remigius. Gut 30 Personen, überwiegend fachkundig in einem besonderen Bereich, stellen ihr Know-how konfessionsunabhängig zur Verfügung. Es geht um praktische, unverbindliche Lebenshilfe – sei es das Ausfüllen von Anträgen, seien es Bankangelegenheiten oder Fragen zur Krankenkasse. Betroffene können wegen ihrer Schulden und anderer Situationen, die sie verzweifeln lassen, beim Himmelsstübchen vorbeischauen. Das Team des Himmelsstübchens tritt an, ihnen unkompliziert und doch wirkungsvoll zu helfen. 

Remigiusplatz 12, 41747 Viersen
Telefon: 02162 2681212, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.